Namensfindung – schnell & günstig.

Marketing-Einführung, Erstsemester:

Wir erinnern uns dunkel:

Erfolgreich wird und bleibt nur, wer es schafft, sein Produkt respektive Dienstleistung unverwechselbar zu machen. Inhomogen und zugespitzt auf den Nutzen der höchstpersönlichen Zielgruppe. Nur dann wird man langfristig Vertrauen aufbauen in die eigene – ja, wie hieß das gleich nochmal? Genau: Marke, hieß das.

Und was braucht eine Marke? Nochmal richtig. Einen Namen.

Die Mär, dass eine gute Idee für derlei Zwecke unter der Dusche oder beim Gassigehen geboren wird, hält sich hartnäckig. Sicher bringen solche Aktivitäten fernab von Ablägekörben und Büromief gute Eingebungen.

Die Wahrheit ist: Wortakrobatik macht Spaß, ist aber harte Arbeit. Ein Honorar im mindestens dreistelligen oberen Bereich ist daher nicht nur angemessen, sondern auch nachvollziehbar, wenn man die Arbeitsschritte bedenkt, die neben reiner Kreativarbeit notwendig sind: Ausgiebiges Briefing,  (Vor-)Prüfung mit Domain-Check und Marken-Recherche, Wettbewerbs-Analyse, Kurz-Präsentation mit Motiven und Hintergrund-Informationen, ggf. Recherche interkultureller Bedeutung.

Tatsache ist: Geld bleibt Geld, und wer meint, kein Budget zu haben, muss trotzdem nicht leer ausgehen. Auf namerobot.de lassen sich schnell viele notwendige Infos recherchieren und ausgiebig Namens-kombinationen durchspielen, einschließlich Überprüfung, ob bereits eine Markeneintragung vorliegt.

Einen einmaligen Testzugang gibt`s gänzlich kostenlos; wer selbst Kunden in diesem Bereich bedient, kann zwischen verschiedenen Paketen wählen und erweiterte Funktionen nutzen.

 

Fivrr.com – Versuch einer Annäherung

Fünf Euro 300

Bei einem Webinar über Zeitmanagement, u.a. für Selbstständige, tauchte neulich recht bald ein Zauberwort auf: Delegieren. Und zwar möglichst viele der Tätigkeiten, die andere schneller und/oder besser können. Dabei wurde auch ein Portal erwähnt, das vor allem bei Kreativen nicht ganz unbekannt ist: Fivrr.com. „Fivrr.com – Versuch einer Annäherung“ weiterlesen

Angestellt vs. Selbständig: So rechnet man richtig

So etwas kann schon mal passieren:

Man war lange Zeit für einen Kunden tätig, ist mit internen Abläufen bestens vertraut und hat stets gute Arbeit geleistet. Und früher oder später kommt die Frage: „Wollen Sie nicht bei uns anheuern?“

Die Antwort ist möglicherweise keine Frage des Wollens, sondern des Rechnens:

Was ist angedacht? Vollzeit, Teilzeit?

Welche Summe muss/möchte man mindestens verdienen, um bei Stundensatz X am Jahresende nicht schlechter zu stehen, als zuvor – Sicherheit hin oder her.

Nüchterne Zahlenkolonnen sind in aller Regel nicht sexy, aber enorm hilfreich und am Ende überzeugend.

Robert Chromow hat so ein Exemplar bei Akademie.de  und gibt einen schnellen Überblick, woran man denken muss, wenn man beide Einkommensarten tatsächlich gegenüber stellen möchte.

Und ein besonderes Schmankerl gibt es bei Annja Weinberger. Sie hat sich tatsächlich die Mühe gemacht, verschiedene beratende Berufe und Branchen in Sachen Stundensatz zu durchleuchten. Zugegeben: Auch hier klafft zwischen Wunsch und Wirklichkeit des öftern eine ziemlich große Lücke. Dennoch gute Denkanstöße und ein Dankeschön!

Zeit erfassen mit Mite

Ein neuer Kunde klopft an.

Ein interessantes Projekt, das verspricht, ein Highlight für die Vita werden. Haken dabei: So ein Werk geht in aller Regel nicht in 3 Stunden über die Bühne, sondern eher in 3 Monaten. Und erfordert vielleicht die Mitarbeit von Kollegen. Die möglicherweise einen anderen Stundensatz zugrunde legen, als man selbst. Und es soll tatsächlich Kunden geben, die wissen möchten, wie man sich die Zeit bis zur Rechnungstellung vertrieben hat 🙂  Mit Post-its und Gedächtnistraining stößt man schnell an gewisse Grenzen, und nicht jeder ist ein Excel-Crack.

Hier lohnt ein Blick und Klick auf Mite.

Die gefühlte Einarbeitungszeit beträgt 5 Minuten. Man findet sich schnell wohl in einer sehr aufgeräumten und schlichten Benutzeroberfläche. Es gibt die Möglichkeit, einzelne Projekte anzulegen, bestimmte Tätigkeiten mit unterschiedlichen Stundensätze einzupreisen oder eine Stoppuhr zu aktivieren.Ein einziger Klick offenbart, ob welches Budget für einen Kunden bereits beansprucht wurde. Und nicht zuletzt stellt sich ein geschärftes Bewusstsein ein für die Wertigkeit der eigenen (Arbeits-)Zeit. Letzteres ist gerade für Berufsanfänger nicht zu unterschätzen.

Wie man mit dem Wissen umgeht, persönliche Daten in fremden Händen zu wissen – das muss jeder selbst entscheiden 🙂

Schneller entscheiden – besser leben.

Entscheidungen.

Das Wort allein scheint negativ behaftet. Täglich stehen sie an, wenn auch in sehr unterschiedlicher Tragweite:

  • Welcher Belag auf`s Brot?
  • Auftrag annehmen oder nicht?
  • Neuer Rechner oder nicht?
  • Personal einstellen oder alleine kämpfen?
  • Haus kaufen oder nicht?

Gut, die letzten beiden Punkte sollte man wirklich nicht über`s Knie brechen. Warum es aber grundsätzlich besser ist, schnelle Entscheidungen zu treffen, und wie wir damit unseren Alltag positiv beeinflussen, erklärt Peer Wandiger in diesem Beitrag.