Mal wieder bewerben?

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, und manch einer möchte das nächste vielleicht an einem anderen Schreibtisch verbringen.

Je nachdem, wie lange der letzte Jobwechsel zurückliegt, kommen Zweifel auf:

  • Hat sich in der Zwischenzeit Wichtiges geändert?
  • Welche Daten müssen in den Lebenslauf?
  • Welche (ungeschriebenen) Gesetze gelten für Fotos?
  • Welche Chronologie verlangt die Vita?

Ein nettes Hilfetool bietet die Seite www.anschreiben2go.de.

Zumindest ich hätte bei diesem Domain-Namen nicht an Lebensläufe gedacht,  aber hier findet man zahlreiche Tipps rund um Vita und Begleitschreiben. Die Seite ist optisch sehr schön gehalten. Je nach Branche und Beruf kann man verschiedene Textmodule auswählen. Manche Formulierungen finde ich persönlich eher weniger geglückt. Mit Sicherheit bekommt man aber bei der Durchsicht der einzelnen Textbausteine ein gutes Gespür, wie die Dokumente aufgebaut sein sollten, und jede Menge Inspiration für das eigene Vorhaben.

Schneller Millionär: Monopoly Kartenspiel

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Oft zeigt sich schon früh, wer eine Karriere im Finanzwesen anstrebt: Monopoly lässt grüßen. Abende lassen sich damit problemlos füllen, manchmal auch Tage. Nicht jeder hat so viel Zeit, respektive Platz, und ist willlig, tagelang Laptop und Abendessen zwischen künstlichen Geldscheinen herumzuschieben.

Hilfe naht in Gestalt von Altenburger Spielekarten. Das Prinzip gleicht dem altbekannten Monopoly: Clever investieren mit diversen Aktionskarten, und für den Notfall noch ein wenig Bares in der Hinterhand.

Versprochen: Wenn man die Regeln erst einmal verinnerlicht hat, dauert garantiert kein Spiel länger als 20 Minuten, pfiffige und routinierte Akteure schaffen es auch schon mal in zehn.

Richtig googlen.

Mal ehrlich: Jedes Kindergarten-Kind lebt heute mit Smartphone, Apps und …. dem einladenden Suchfeld der Firma Google.

Ist ja praktisch – vor allem, wenn man nur nach bereits bekannten Namen und Firmen sucht.

Wer für sein mehr oder weniger dringendes Anliegen einen noch unbekannten Anbieter oder die Lösung eines Problems sucht, wird auch schnell fündig.

Google scant die Welt und legt sie uns zu Füßen. Nach bestimmten Algorithmen wird jede Seite technisch und redaktionell dahingehend beurteilt, ob Informationen relevant genug sind, um sie auf der ersten Seite aufzulisten. Auf der zweiten sieht sowieso kaum jemand nach.

Gute Nachricht für die Suchmaschinen-Optimierer:

Das kriegt man hin: Mit technischem Verständnis, gutem Sprachgefühl und etwas Disziplin.

Schlechte Nachricht für die Suchenden:

Vielleicht finden wir das Angebot, das eigentlich unseren Bedürfnissen in diesem Moment am meisten entspricht, gar nicht, weil

  1. Der Betreiber (noch) nicht in die Tiefen der SEO-Welt vorgedrungen ist. Oder noch kein Budget für eine Agentur hatte.

Oder:

2. Weil wir vielleicht nicht die richtige Suchanfrage formuliert haben.

Wie das geht, und wie wir mit ein paar leichten Übungen in kürzerer Zeit bessere Suchergebnisse finden, erklärt Kollegin Heike Baller.

Merke also: Richtig googlen kann eben doch nicht jedes Kind 🙂

Akademischer Ghostwriter – Scheine gegen Meilensteine

Ob es an Zeit, Lust oder Talent mangelt, sei dahingestellt. Im Leben eines jeden Studenten stehen sie aber, drohend wie ein Damoklesschwert, im Terminkalender: Abgabetermine für Seminar- und Hausarbeiten, Dissertationen, etc.

Offensichtlich gibt es genug Kandidaten, die dabei gerne „Hilfe“ und „Beratung“ in Anspruch nehmen, die ganz offiziell an vielen Pinnwänden deutscher Universitäten angeboten wird.

J. Langner – dessen Pass ein anderer Name ziert – erzählt in diesem Interview in der Süddeutschen Zeitung von Skrupeln, „akademischem Müll“ und einem einträglichen Nebenjob.

Wissenshäppchen bei Edudip

Ein ganz anderes Konzept als Video2Brain, das aber zweifellos Vorteile für alle Beteiligten bietet, findet man bei Edudip.

Hier handelt es sich um ein Portal, auf dem sich jeder registrieren kann – als Teilnehmer oder Trainer. Wissenshungrige kommen hier voll auf ihre Kosten: Vom richtigen Umgang mit dem Hund bis zu Tipps zur Regelung der Unternehmensnachfolge werden in einem virtuellen Seminarraum oder – falls entsprechend eingerichtet – als Aufzeichnung eine Vielzahl von Themen vermittelt. Wahlweise als Einstieg in ein bestimmtes Thema oder als fortlaufender Kurs. Über eine Chatfunktion ist auch die Interaktion mit anderen Teilnehmern möglich.

Referenten können zwischen verschiedenen Tarifen wählen: Beim Basis-Paket kann man leider nur kostenlose Schulungen anbieten, begrenzt auf 45 Minuten und 10 Teilnehmer. Wer willig ist, 9,90 € monatlich zu investieren, hat schon deutlich mehr Möglichkeiten, auch im Hinblick auf kostenpflichtige Veranstaltungen.

Mein höchst persönlicher Eindruck, aus Trainer- und Teilnehmersicht:

  • Überwiegend sehr kompetente Trainer und Kursangebote und sehr unterhaltsame und ansprechende Präsentation. In bezug auf das erste Wort in dieser Zeile sei auch ein kurzer Blick in die Beurteilungen empfohlen 😉
  • Sehr vielschichtiges Themenangebot
  • Ausgesprochen netter, hilfsbereiter und geduldiger Support, der zumindest meine Probleme schnell gelöst hat
  • Sehr simple und intuitive Benutzer-Oberfläche mit Schulungsräumen, die vorher ausgiebig getestet werden können

Mein grundlegendes Fazit:

Wenn ein offenbar kompetenter Referent ausgiebig und kostenlos (ich wiederhole: KOSTENLOS!) Wissen preisgibt, sei ihm auch eine homöopathische Dosis Eigenwerbung erlaubt – solange es nicht in eine Dauerwerbesendung ausartet 😉

Wer die Chance nutzen will, durch die Weitergabe von Wissen seine Reputation zu stärken und auf diesem Weg mit vertretbarem Aufwand interessierte Kunden zu finden, ist mit Edudip als Akquise-Instrument gut bedient.

Grunsätzlich sollte man sich überlegen, welches Ziel man als Trainer langfristig mit seinen Webinaren verfolgt.

Ich persönlich halte es für schwierig bis unmöglich, ohne intensive Vorarbeit in Form von kostenlosen Angeboten die Hürde zu kostenpflichtigen Webinaren zu nehmen, es sei denn, man hält ein stark nachgefragtes Thema / Angebot bereit, und/oder verfügt über eine sehr große Reichweite auf diversen Social Media-Kanälen, sodaß sich hier auf Dauer eine solide Einnahmequelle erschließt. Preise ,alle Details und viele Tipps finden sich auf der Website von Edudip.

Mal vorbeischauen?*

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