Mal wieder bewerben?

Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, und manch einer möchte das nächste vielleicht an einem anderen Schreibtisch verbringen.

Je nachdem, wie lange der letzte Jobwechsel zurückliegt, kommen Zweifel auf:

  • Hat sich in der Zwischenzeit Wichtiges geändert?
  • Welche Daten müssen in den Lebenslauf?
  • Welche (ungeschriebenen) Gesetze gelten für Fotos?
  • Welche Chronologie verlangt die Vita?

Ein nettes Hilfetool bietet die Seite www.anschreiben2go.de.

Zumindest ich hätte bei diesem Domain-Namen nicht an Lebensläufe gedacht,  aber hier findet man zahlreiche Tipps rund um Vita und Begleitschreiben. Die Seite ist optisch sehr schön gehalten. Je nach Branche und Beruf kann man verschiedene Textmodule auswählen. Manche Formulierungen finde ich persönlich eher weniger geglückt. Mit Sicherheit bekommt man aber bei der Durchsicht der einzelnen Textbausteine ein gutes Gespür, wie die Dokumente aufgebaut sein sollten, und jede Menge Inspiration für das eigene Vorhaben.

Akademischer Ghostwriter – Scheine gegen Meilensteine

Ob es an Zeit, Lust oder Talent mangelt, sei dahingestellt. Im Leben eines jeden Studenten stehen sie aber, drohend wie ein Damoklesschwert, im Terminkalender: Abgabetermine für Seminar- und Hausarbeiten, Dissertationen, etc.

Offensichtlich gibt es genug Kandidaten, die dabei gerne „Hilfe“ und „Beratung“ in Anspruch nehmen, die ganz offiziell an vielen Pinnwänden deutscher Universitäten angeboten wird.

J. Langner – dessen Pass ein anderer Name ziert – erzählt in diesem Interview in der Süddeutschen Zeitung von Skrupeln, „akademischem Müll“ und einem einträglichen Nebenjob.