Namensfindung – schnell & günstig.

Marketing-Einführung, Erstsemester:

Wir erinnern uns dunkel:

Erfolgreich wird und bleibt nur, wer es schafft, sein Produkt respektive Dienstleistung unverwechselbar zu machen. Inhomogen und zugespitzt auf den Nutzen der höchstpersönlichen Zielgruppe. Nur dann wird man langfristig Vertrauen aufbauen in die eigene – ja, wie hieß das gleich nochmal? Genau: Marke, hieß das.

Und was braucht eine Marke? Nochmal richtig. Einen Namen.

Die Mär, dass eine gute Idee für derlei Zwecke unter der Dusche oder beim Gassigehen geboren wird, hält sich hartnäckig. Sicher bringen solche Aktivitäten fernab von Ablägekörben und Büromief gute Eingebungen.

Die Wahrheit ist: Wortakrobatik macht Spaß, ist aber harte Arbeit. Ein Honorar im mindestens dreistelligen oberen Bereich ist daher nicht nur angemessen, sondern auch nachvollziehbar, wenn man die Arbeitsschritte bedenkt, die neben reiner Kreativarbeit notwendig sind: Ausgiebiges Briefing,  (Vor-)Prüfung mit Domain-Check und Marken-Recherche, Wettbewerbs-Analyse, Kurz-Präsentation mit Motiven und Hintergrund-Informationen, ggf. Recherche interkultureller Bedeutung.

Tatsache ist: Geld bleibt Geld, und wer meint, kein Budget zu haben, muss trotzdem nicht leer ausgehen. Auf namerobot.de lassen sich schnell viele notwendige Infos recherchieren und ausgiebig Namens-kombinationen durchspielen, einschließlich Überprüfung, ob bereits eine Markeneintragung vorliegt.

Einen einmaligen Testzugang gibt`s gänzlich kostenlos; wer selbst Kunden in diesem Bereich bedient, kann zwischen verschiedenen Paketen wählen und erweiterte Funktionen nutzen.

 

Richtig googlen.

Mal ehrlich: Jedes Kindergarten-Kind lebt heute mit Smartphone, Apps und …. dem einladenden Suchfeld der Firma Google.

Ist ja praktisch – vor allem, wenn man nur nach bereits bekannten Namen und Firmen sucht.

Wer für sein mehr oder weniger dringendes Anliegen einen noch unbekannten Anbieter oder die Lösung eines Problems sucht, wird auch schnell fündig.

Google scant die Welt und legt sie uns zu Füßen. Nach bestimmten Algorithmen wird jede Seite technisch und redaktionell dahingehend beurteilt, ob Informationen relevant genug sind, um sie auf der ersten Seite aufzulisten. Auf der zweiten sieht sowieso kaum jemand nach.

Gute Nachricht für die Suchmaschinen-Optimierer:

Das kriegt man hin: Mit technischem Verständnis, gutem Sprachgefühl und etwas Disziplin.

Schlechte Nachricht für die Suchenden:

Vielleicht finden wir das Angebot, das eigentlich unseren Bedürfnissen in diesem Moment am meisten entspricht, gar nicht, weil

  1. Der Betreiber (noch) nicht in die Tiefen der SEO-Welt vorgedrungen ist. Oder noch kein Budget für eine Agentur hatte.

Oder:

2. Weil wir vielleicht nicht die richtige Suchanfrage formuliert haben.

Wie das geht, und wie wir mit ein paar leichten Übungen in kürzerer Zeit bessere Suchergebnisse finden, erklärt Kollegin Heike Baller.

Merke also: Richtig googlen kann eben doch nicht jedes Kind 🙂