Fivrr.com – Versuch einer Annäherung

Fünf Euro 300

Bei einem Webinar über Zeitmanagement, u.a. für Selbstständige, tauchte neulich recht bald ein Zauberwort auf: Delegieren. Und zwar möglichst viele der Tätigkeiten, die andere schneller und/oder besser können. Dabei wurde auch ein Portal erwähnt, das vor allem bei Kreativen nicht ganz unbekannt ist: Fivrr.com. „Fivrr.com – Versuch einer Annäherung“ weiterlesen

Damals im Buchladen…

…. habe ich folgende Lektüre gekauft:

*

Der Verkäufer fragte meinen Sohn- damals noch Kindergarten-Kind:

„Soso, bist du denn schon auf Facebook?“

Und er war sehr erstaunt, als er hörte, dass das Buch für mich bestimmt war. Aussage in etwa: „Braucht man denn als Erwachsener so ein Buch? Das ist doch eigentlich kein Kunststück.“

Da hat der gute Mann vollkommen recht. Ein Profil erstellen, Adresse eintragen und ein paar Freunde anklicken, ist wirklich kein Hexenwerk. Und ich muss Marc Zuckerberg und seinen Stab wirklich loben: Man tut alles, damit wir einfach und nahezu intuitiv zu jeder Tages- und Nachtzeit Wichtiges und Unwichtiges rausblubbern und teilen. Eines können sie uns aber – Gott sei Dank – nicht abnehmen : Denken.

Wenn man beispielsweise eine Fanpage aufbauen und pflegen möchte, geht das leider nicht in 10 Minuten. Seit kurzem ist dieses Blog auch dort vertreten. Zuvor stellte sich dann schon mal die Frage nach der richtigen Kategorie: Unternehmen, lokales Unternehmen, Information, Unterhaltung? Ich hoffe sehr, von allem etwas😀

Auch die Frage, welche Zielgruppen und Interessen zur Debatte stehen, ist nicht wirklich in 2 Minuten beantwortet. Ebenso Themen, Häufigkeit der Beiträge und die Frage, ob man alles alleine stemmen kann, mit oder ohne Redaktionsplan, wie auch immer geartet, oder ob man interne oder externe Ressourcen braucht und hat. Das alles hätte ich dem netten Verkäufer im Buchladen gerne gesagt. Dann wären aber die Leute hinter mir unruhig geworden. Vielleicht liest er es ja hier irgendwann?

 

 

Zeitfresser Social Media?

Ob Freiberufler oder Konzern: Es scheint heute fast unmöglich, Kunden zu finden – und zu binden -, ohne regelmäßig auf bei Facebook, Twitter und Co. präsent zu sein.

Zwei von vielen Möglichkeiten:

  1. Das Tagesgeschäft liegen lassen und einfach drauflos „blubbern“. Resultate werden nicht überzeugen.
  2. Nach Wochenplan Zitate und Fremdbeiträge verteilen: Bringt für enormen Zeiteinsatz ebenso wenig Resonanz.Wie man auch als kleines Unternehmen mit wenig Zeit und personellen Ressourcen die richtige Strategie erarbeitet und umsetzt, erklärt Cathrin Tusche in diesem Beitrag.

Wissenshäppchen bei Edudip

Ein ganz anderes Konzept als Video2Brain, das aber zweifellos Vorteile für alle Beteiligten bietet, findet man bei Edudip.

Hier handelt es sich um ein Portal, auf dem sich jeder registrieren kann – als Teilnehmer oder Trainer. Wissenshungrige kommen hier voll auf ihre Kosten: Vom richtigen Umgang mit dem Hund bis zu Tipps zur Regelung der Unternehmensnachfolge werden in einem virtuellen Seminarraum oder – falls entsprechend eingerichtet – als Aufzeichnung eine Vielzahl von Themen vermittelt. Wahlweise als Einstieg in ein bestimmtes Thema oder als fortlaufender Kurs. Über eine Chatfunktion ist auch die Interaktion mit anderen Teilnehmern möglich.

Referenten können zwischen verschiedenen Tarifen wählen: Beim Basis-Paket kann man leider nur kostenlose Schulungen anbieten, begrenzt auf 45 Minuten und 10 Teilnehmer. Wer willig ist, 9,90 € monatlich zu investieren, hat schon deutlich mehr Möglichkeiten, auch im Hinblick auf kostenpflichtige Veranstaltungen.

Mein höchst persönlicher Eindruck, aus Trainer- und Teilnehmersicht:

  • Überwiegend sehr kompetente Trainer und Kursangebote und sehr unterhaltsame und ansprechende Präsentation. In bezug auf das erste Wort in dieser Zeile sei auch ein kurzer Blick in die Beurteilungen empfohlen 😉
  • Sehr vielschichtiges Themenangebot
  • Ausgesprochen netter, hilfsbereiter und geduldiger Support, der zumindest meine Probleme schnell gelöst hat
  • Sehr simple und intuitive Benutzer-Oberfläche mit Schulungsräumen, die vorher ausgiebig getestet werden können

Mein grundlegendes Fazit:

Wenn ein offenbar kompetenter Referent ausgiebig und kostenlos (ich wiederhole: KOSTENLOS!) Wissen preisgibt, sei ihm auch eine homöopathische Dosis Eigenwerbung erlaubt – solange es nicht in eine Dauerwerbesendung ausartet 😉

Wer die Chance nutzen will, durch die Weitergabe von Wissen seine Reputation zu stärken und auf diesem Weg mit vertretbarem Aufwand interessierte Kunden zu finden, ist mit Edudip als Akquise-Instrument gut bedient.

Grunsätzlich sollte man sich überlegen, welches Ziel man als Trainer langfristig mit seinen Webinaren verfolgt.

Ich persönlich halte es für schwierig bis unmöglich, ohne intensive Vorarbeit in Form von kostenlosen Angeboten die Hürde zu kostenpflichtigen Webinaren zu nehmen, es sei denn, man hält ein stark nachgefragtes Thema / Angebot bereit, und/oder verfügt über eine sehr große Reichweite auf diversen Social Media-Kanälen, sodaß sich hier auf Dauer eine solide Einnahmequelle erschließt. Preise ,alle Details und viele Tipps finden sich auf der Website von Edudip.

Mal vorbeischauen?*

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Bildung per Abo

Ohne Fortbildung geht heute gar nichts mehr. Für die einen ein Greuel, für die anderen wunderbar.

Gerade Freiberufler sind ja ständig dabei, diverse Lern-Häppchen zu konsumieren, teils aus Interesse, teils aus purer Notwendigkeit.

Wo ein Angestellter mal eben in den zweiten Stock der IT-Abteilung einen Besuch abstattet, ist ein Selbständiger dann eben mal ein halbes Wochenende damit beschäftigt, diverse Foren abzugrasen oder dem Techniker seines Vertrauens einzusetzen – gegen Bares.

Fortbildung kostet Zeit und Geld. Und wenn der dicke Vhs-Katalog dann tatsächlich das gewünschte Seminar im Angebot hat, ist man oft dummerweise in dieser Woche auf Dienstreise.

Nun ja, es gibt ja auch noch Fachbücher. Natürlich. In meinen wichtigsten Branchen (Web, Internet-Recht, Online-Marketing, Leben und Arbeiten durch, mit und über Google) hat Fachliteratur nicht selten eine Halbwertwert von 3 Monaten. Und den Schinken dann auch noch zeitnah im stillen Kämmerlein durchzukauen, ist auch nicht immer lustig.

Es gibt aber noch eine Alternative: Wissen per Download. Z.B. bei Video2 Brain. Man zahl hier einzelne Kurse oder ein Abo für einen gewissen Zeitraum und kann sich aus einer Fülle von Themen rund um Business, Sotware, Design oder Fotografie die gewünschten Trainings herunterladen. Und sich dann mit der Materie befassen, wenn es der persönliche Terminplan erlaubt. Für 10 Minuten in der U-Bahn. Oder ein ganzes Wochenende lang.

Ein weiterer Anspekt passt auch gut zum Thema dieses Blogs: Video to Brain kann man auch als Gutschein verschenken. Ist schnell gekauft und wird bestimmt gute Dienste erweisen.