Angestellt vs. Selbständig: So rechnet man richtig

So etwas kann schon mal passieren:

Man war lange Zeit für einen Kunden tätig, ist mit internen Abläufen bestens vertraut und hat stets gute Arbeit geleistet. Und früher oder später kommt die Frage: „Wollen Sie nicht bei uns anheuern?“

Die Antwort ist möglicherweise keine Frage des Wollens, sondern des Rechnens:

Was ist angedacht? Vollzeit, Teilzeit?

Welche Summe muss/möchte man mindestens verdienen, um bei Stundensatz X am Jahresende nicht schlechter zu stehen, als zuvor – Sicherheit hin oder her.

Nüchterne Zahlenkolonnen sind in aller Regel nicht sexy, aber enorm hilfreich und am Ende überzeugend.

Robert Chromow hat so ein Exemplar bei Akademie.de  und gibt einen schnellen Überblick, woran man denken muss, wenn man beide Einkommensarten tatsächlich gegenüber stellen möchte.

Und ein besonderes Schmankerl gibt es bei Annja Weinberger. Sie hat sich tatsächlich die Mühe gemacht, verschiedene beratende Berufe und Branchen in Sachen Stundensatz zu durchleuchten. Zugegeben: Auch hier klafft zwischen Wunsch und Wirklichkeit des öftern eine ziemlich große Lücke. Dennoch gute Denkanstöße und ein Dankeschön!

Zeitmanagement heißt: Gelassen entscheiden.

Das Gute am Freiberuflerdasein: Man ist – weitgehend – Herr seiner Zeit. Dieser kleine Umstand ist von unschätzbarem Vorteil für alle, die noch ein Zweitleben als Vater oder Mutter genießen.

Gott sei Dank und leider sind wir ja heute fast rund um die Uhr flexibel, mobil und erreichbar. Und wenn tatsächlich mal die Mailbox dran ist, muss ja grundsätzlich niemand wissen, ob man gerade einen Millionendeal verhandelt oder schlicht mit dem Filius beim Impfen ist. (Wobei ersteres, je nach Nervenkostüm und persönlichen Vorlieben, durchaus weniger kräftzehrend sein kann).

Wohl dem, der planen kann. Und falls sich trotzdem unerwartete Hindernisse in den Weg stellen, haben wir immer eine Wahl: Die der größtmöglichen Gelassenheit. Andrea Görsch macht es vor bei mehrsouveränität.de.

Schneller entscheiden – besser leben.

Entscheidungen.

Das Wort allein scheint negativ behaftet. Täglich stehen sie an, wenn auch in sehr unterschiedlicher Tragweite:

  • Welcher Belag auf`s Brot?
  • Auftrag annehmen oder nicht?
  • Neuer Rechner oder nicht?
  • Personal einstellen oder alleine kämpfen?
  • Haus kaufen oder nicht?

Gut, die letzten beiden Punkte sollte man wirklich nicht über`s Knie brechen. Warum es aber grundsätzlich besser ist, schnelle Entscheidungen zu treffen, und wie wir damit unseren Alltag positiv beeinflussen, erklärt Peer Wandiger in diesem Beitrag.