Schnelle Energie für zwischendurch

Es soll ja Menschen geben, mit denen nicht gut Brotzeit machen ist:

Keine belegte Semmel zwischendurch.

Keine Butter. Kein Frischkäse. Keine Marmelade. Totale Obstverweigerer. Rohkost – igitt.

Was fällt einem da noch ein?

Klar, die Müsli-Riegel. Immer spannend verpackt. Mich erinnern aber die meisten in Optik, Geschmack und Konsistenz weniger an saftige Kirschen oder aromatische Äpfel, sondern eher an Schuhsohlen. Wobei in Sachen Zuckergehalt viele Zahnärzte wahrscheinlich eher zu ebendieser raten würden.

Wer etwas Abwechslung in Mund und Tasche haben möchte, wirft mal einen Blick auf diese Energy Balls von Julia Korff. Wirklich einfach und schnell gemacht; sehr übersichtliche Zutatenliste; so gut wie kein dreckiges Geschirr und ….. optisch sehr einladend!

Schlachten. Schlemmen. Schlau sein.

Einkaufen ist heute eine Lebensaufgabe. Zumindest, wenn man politisch korrekt vorgehen will.  Ob wir uns für den Bio-Laden oder das Billig-Angebot beim Discounter unseres Vertrauens entscheiden, bleibt jedem von uns selbst überlassen. Unseren Prioritäten, Weltbild, Mitgefühl und Portemonnaie.

Eines fällt mir oft auf, wenn ich mich an parkenden Cayennes und Jeeps vorbei zu meinen Lieblingskeksen im Biomarkt durchschlage:  „Schlachten. Schlemmen. Schlau sein.“ weiterlesen

Couscous-Traum statt Tiefkühl-Pizza

Geheim-Tipp für knurrende Mägen und wenig Zeit: Couscous.

Warum? Weil die kleinen Körnchen im Grunde nur kurz quellen müssen, mit vielem kombinierbar sind und anschließend fast kein schmutziges Geschirr im Weg herumsteht.

2 Teile Couscous, 1 Teil Brühe.
Plus getrocknete Kräuter.
Plus etwas Olivenöl.
Plus getrocknete oder frische Tomaten.
Plus eine Handvoll Parmesan.
Plus ein leckeres Irgendwas nach persönlichem Gusto. (Schinken, Salami oder fleischfrei).

Versprochen: Parkplatz-Suche und Bestellung bei der Fast-Food-Kette Ihres Vertrauens dauert länger.

 

 

Mittagshunger?

Interessant für alle Ottobrunner, die keine Kantine, keine Zeit, keine Gelegenheit und/oder keine Lust zum Kochen haben: Geldbeutel einpacken und Mittwochs einen schnellen Ausflug machen zum Foodtruck von Grüner Sepp. Und allen „Fleischfressern“ verschweigen wir einfach mal, dass es dort nur vegetarisch und vegan gibt. Ich habe mir aus sicherer Quelle sagen lassen, dass es richtig gut schmeckt. Und wer nicht unbedingt in Ottobrunn speisen möchte, findet hier noch die anderen Standorte.

Gutschein für`s Hendl & a Mass?

Heute erfahren und leicht verwundert:

Was kauft man oder Frau, wenn man kurzfristig ein Geburtstagsgeschenk braucht und einem nichts einfällt oder keine Zeit mehr bleibt?

Richtig: Einen Gutschein.

Und was wissen wir noch? Es gibt fast nichts, wofür es keinen zu kaufen gäbe. Der Bayer denkt natürlich grundsätzlich an diverse hiesige Einkaufsparadiese und Bücherwelten. Wer einen etwas größeren regionalen Radius erlaubt, gerne auch an Saturn oder IKEA.

Heute fragte man mich bei Vinzenzmurr, ob ich denn einen Gutschein hätte? Aha.

Falls hier ein Nordlicht mitliest: Vinzenzmurr ist einer der regionale(en) Metzger unseres Vertrauens. Hier kommt kein Veganer und kein Vegetarier vorbei. Und niemand, der gerade den Frühling mit einer Entschlackungswoche begrüßt. Hier trifft man gestandene Handwerker, die sich in der Mittagspause einen Schweinsbraten genehmigen, bevor sie mit frischer Energie wieder die Leiter besteigen. Oder mehr oder weniger gestresste Mütter, die ihre Sprösslinge mit einem Schnitzel besänftigen.

Ja, warum eigentlich nicht? Wenn die Zielgruppe hierher passt, kommt bestimmt auch ein geschenkter Burger und ein kühles Bier gut an.

Und: Es gibt Orte auf dieser Welt, an denen ich definitiv schlechter gegessen habe.

Übrigens: Die braune Flüssigkeit in der Überschrift ist korrekt geschrieben. Gerne überzeugen im Bayrisch-Wörterbuch 😉