Damals im Buchladen…

…. habe ich folgende Lektüre gekauft:

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Der Verkäufer fragte meinen Sohn- damals noch Kindergarten-Kind:

„Soso, bist du denn schon auf Facebook?“

Und er war sehr erstaunt, als er hörte, dass das Buch für mich bestimmt war. Aussage in etwa: „Braucht man denn als Erwachsener so ein Buch? Das ist doch eigentlich kein Kunststück.“

Da hat der gute Mann vollkommen recht. Ein Profil erstellen, Adresse eintragen und ein paar Freunde anklicken, ist wirklich kein Hexenwerk. Und ich muss Marc Zuckerberg und seinen Stab wirklich loben: Man tut alles, damit wir einfach und nahezu intuitiv zu jeder Tages- und Nachtzeit Wichtiges und Unwichtiges rausblubbern und teilen. Eines können sie uns aber – Gott sei Dank – nicht abnehmen : Denken.

Wenn man beispielsweise eine Fanpage aufbauen und pflegen möchte, geht das leider nicht in 10 Minuten. Seit kurzem ist dieses Blog auch dort vertreten. Zuvor stellte sich dann schon mal die Frage nach der richtigen Kategorie: Unternehmen, lokales Unternehmen, Information, Unterhaltung? Ich hoffe sehr, von allem etwas😀

Auch die Frage, welche Zielgruppen und Interessen zur Debatte stehen, ist nicht wirklich in 2 Minuten beantwortet. Ebenso Themen, Häufigkeit der Beiträge und die Frage, ob man alles alleine stemmen kann, mit oder ohne Redaktionsplan, wie auch immer geartet, oder ob man interne oder externe Ressourcen braucht und hat. Das alles hätte ich dem netten Verkäufer im Buchladen gerne gesagt. Dann wären aber die Leute hinter mir unruhig geworden. Vielleicht liest er es ja hier irgendwann?

 

 

Angestellt vs. Selbständig: So rechnet man richtig

So etwas kann schon mal passieren:

Man war lange Zeit für einen Kunden tätig, ist mit internen Abläufen bestens vertraut und hat stets gute Arbeit geleistet. Und früher oder später kommt die Frage: „Wollen Sie nicht bei uns anheuern?“

Die Antwort ist möglicherweise keine Frage des Wollens, sondern des Rechnens:

Was ist angedacht? Vollzeit, Teilzeit?

Welche Summe muss/möchte man mindestens verdienen, um bei Stundensatz X am Jahresende nicht schlechter zu stehen, als zuvor – Sicherheit hin oder her.

Nüchterne Zahlenkolonnen sind in aller Regel nicht sexy, aber enorm hilfreich und am Ende überzeugend.

Robert Chromow hat so ein Exemplar bei Akademie.de  und gibt einen schnellen Überblick, woran man denken muss, wenn man beide Einkommensarten tatsächlich gegenüber stellen möchte.

Und ein besonderes Schmankerl gibt es bei Annja Weinberger. Sie hat sich tatsächlich die Mühe gemacht, verschiedene beratende Berufe und Branchen in Sachen Stundensatz zu durchleuchten. Zugegeben: Auch hier klafft zwischen Wunsch und Wirklichkeit des öftern eine ziemlich große Lücke. Dennoch gute Denkanstöße und ein Dankeschön!