Freitagsplausch mit Gabriele Thies

„Geh` in deiner Arbeit auf, nicht unter.“ So lautet das Motto von Gabriele Thies, Office- und Zeitmanagement für kreative Unternehmer.

Gabriele Thies

Der Tag hat für jeden von uns 24 Stunden. Und jeder von uns hat gewisse Spielräume, diese so auszugestalten, wie wir es für sinnvoll oder wichtig halten. Wobei Selbständige hier natürlich mehr Gestaltungsfreiraum haben – aber auch größere Gefahren, sich zu „verzetteln“.

Für alle, die nicht hören können – oder lieber lesen, hier die wichtigsten Fakten:

1. Wie sieht die ideale Arbeitsumgebung aus?

Die gute Nachricht: Ordnung ist etwas sehr Individuelles. 🙂

Grundsätzlich schadet es aber nicht, eine freie, „stapellose“ Arbeitsfläche zu schaffen- und auf Dauer zu halten. So signalisieren wir dem Gehirn: „Es ist alles gut. Nichts wird vergessen. Wir können uns in Ruhe den für uns wichtigen Dingen widmen.“

Unbedingt notwendig: Ein cleveres Ablagesystem für noch Unerledigtes.

2. Was könnte, würde ich gerne oder muss ich delegieren?

Mögliche Strategien:

  • Alles, was ein anderer besser oder schneller kann, als ich.
  • Alles, was mir keinen Spaß macht oder mich sogar quält oder blockiert, bei Dingen, die ich gut kann oder mit denen ich mein Geld verdiene.
  • Immer wiederkehrende Aufgaben oder in sich abgeschlossene Projekte, die gut geeignet sind, um die Zusammenarbeit zu testen.

Wichtige Grundlage: Ein gutes Briefing.

3. Mögliche Lösungen bei „Aufschieberitis“:

Im ersten Schritt sollte man sich klar machen, warum eine Sache wichtig ist und erledigt werden muss. Danach hilft ein – gerne sehr kleines – aber festgelegtes und begrenztes Zeitfenster, in dem man sich eine Umgebung schafft, in der man sich 100 % wohl fühlt und Dinge „abarbeitet“.

4. Kann man auf Knopfdruck kreativ sein?

Man kann – wenn man es trainiert. „Routinen“ und eine angenehme Atmosphäre helfen dabei, Ideen sprudeln zu lassen. Ebenso kann ein „Production Day“ für Marketing, Ablage, Akquise oder Herzensprojekte Resultate bringen.

Fazit: Entscheidend ist, um welchen Menschen, Vorlieben, Arbeitsweise und Ausgangssituation es sich handelt. Vor diesem individuellen Hintergrund kann man eine Umgebung und Strukturen schaffen, die es dem-/derjenigen erlauben, sich so zu organisieren, dass im Alltag noch genügend Zeit bleibt für Dinge, die subjektiv von Bedeutung sind.

www.gabrielethies.de

Vortrag von Gabriele Thies: „Get your shit done!“ am 1. Juli im Bienewitz, München-Schwabing.

www.bienewitz.de

Mit dem realen Business ins digitale Universum?

Heute auch schon wieder gegähnt? Passiert mir immer öfter, wenn ich im Netz auf der Suche bin nach Informationen zu einem bestimmten Thema und einen tollen „Coach“ finde. Der seine Lebensgeschichte erzählt – wobei Details zu seiner beruflichen Qualifikation meist unerwähnt bleiben. Der von seinen Höhen und Tiefen erzählt. Von dramatischen Wendepunkten. Und mich dann einlädt, mir sein Erfolgsrezept zu holen, das mich garantiert schnell zu sechsstelligen Umsätzen bringen wird. Digital und praktisch im Schlaf. „Mit dem realen Business ins digitale Universum?“ weiterlesen

Elopage: So macht Online-Vermarktung Spaß.

 

Unser digitales Zeitalter macht`s möglich: Viele Produkte und Dienstleistungen lassen sich problemlos über die eigene Website oder zahlreiche Portale anbieten.

Manch Unternehmer bastelt mehr oder weniger begeistert selbst an seiner Infrastruktur und verbringt Feierabend oder Wochenenden mit Tutorials. Um dann ernüchtert festzustellen, dass selten alles so glatt läuft, wie die App oder das Plug-In versprochen hatte.

Aber: Es scheint tatsächlich noch Tools zu geben, die problemlos und schnell funktionieren. Zumindest nach meinen ersten Erfahrungen. Und eines davon heißt Elopage. „Elopage: So macht Online-Vermarktung Spaß.“ weiterlesen

Profil-Workshop: „Ich bin`s“.

Sicher denken viele beim Thema Markenbildung erst mal an blaue Cremedöschen und bekannte Fast-Food-Ketten.

Markenbildung ist aber auch ein zentrales Thema für jeden Existenzgründer, unabhängig von Dienstleistung oder Branche. Und der erste Schritt zur starken Marke ist ein klares Profil und eine eindeutige Positionierung.

Positionieren heißt: Die eigene Kernkompetenz, Persönlichkeit, Stärken (und Schwächen?) deutlich zu machen und sich so vom Wettbewerb abzuheben.

Zugegeben: Dieser Prozess ist selten kostengünstig, gelegentlich unbequem und zieht sich über einen längeren Zeitraum.

Ein erster, angenehmer Schritt, der nur 4 Stunden dauert, ist der nächste Profilworkshop bei Sabine Lemke in München am 29.09. Im kreativen Ambiente ihres Ateliers erhält jede Teilnehmerin mit praktischen Übungen und klugen Fragen Antworten für ihr Business.

DS-GVO: Kostenloses Webinar der IHK

Viele Unternehmer haben ja scheinbar den ganzen Tag nichts zu tun, außer Cappuccino zu trinken und ihre Umsätze zu beobachten. Deshalb gibt es wenigstens hie und da ein paar Gesetzesänderungen, die einen zeitlich, intellektuell und mental auf Trab halten.

Von der DS-GVO haben die meisten schon gehört. Ich muss gestehen, dass ich bis vor zwei Minuten nicht mal genau wusste, wie man sie schreibt …

Es gäbe theoretisch viel zu tun. Über die tatsächlichen Auswirkungen dieser neuen EU-Verordnung weiß eigentlich niemand viel. Und wenn sogar die meisten Anwälte einfach mal fragend dreinblicken und zur Entspannung raten, sagt das im Grunde auch schon etwas aus.

Wer sich spontan noch etwas aufschlauen und persönliche Schlüsse ziehen möchte, kann dies am 16.05. tun: Die IHK München bietet von 15.00 bis 16.00 ein kostenloses Webinar zum Thema.