Bestellen, starten, Komplimente sammeln.

Vor allem Schreibtischtäter pflegen ja handwerkliche Hobbies – vermutlich als Ausgleich. Sie haben den klaren Vorteil, dass man stündlich Fortschritte sieht – was man von vielen Projekten bekanntermaßen nicht behaupten kann.

Nicht nur, aber vor allem die Damenwelt ist wieder am Stricken und Häkeln. Von simplen Halstüchern, Mützen und Socken für jede Jahreszeit und jeden Geschmack bis zur eleganten Abendmode ist für jeden Geldbeutel und Kenntnisstand etwas geboten.

Woher bezieht man seine Wolle?

Ich kann mich noch dunkel erinnern an eine Zeit, in der es in fast jedem Ort einen Handarbeitsladen gab, meist betrieben von netten, mehr oder weniger jungen oder jung gebliebenen, hilfbereiten und plauderfreudigen Damen. Man hat damals nicht stundenlang Preise verglichen und Allergietests gemacht, sondern gekauft und angefangen.

Auch heute begegnen sie mir oft noch -leider meistens, wenn sie gerade Räumungsverkauf machen. Ich will trotzdem nicht glauben, dass solche Läden heute grundsätzlich zum Scheitern verurteilt sind.

Auch wenn man die Wahl hat unter Trillionen Online-Shops.

Wer erst mal klein anfangen und sich gar nicht die Mühe machen möchte,  passende Muster und Material zusammen zu suchen, kann mal  vorbeischauen bei Daniela Warndorf, gemachtmitliebe.de. Praktisch: Sie bietet nicht nur viele Garne und zahlreiche Begleitinfos im Blog, sondern auch persönlich konfektionierte Strick- und Häkelsets mit Anleitung und Material. Im Juni/Juli/August sogar versandkostenfrei ab 60,00 € innerhalb Deutschlands.

Also: Bestellen, loslegen und bewundern lassen.

Zeitmanagement heißt: Gelassen entscheiden.

Das Gute am Freiberuflerdasein: Man ist – weitgehend – Herr seiner Zeit. Dieser kleine Umstand ist von unschätzbarem Vorteil für alle, die noch ein Zweitleben als Vater oder Mutter genießen.

Gott sei Dank und leider sind wir ja heute fast rund um die Uhr flexibel, mobil und erreichbar. Und wenn tatsächlich mal die Mailbox dran ist, muss ja grundsätzlich niemand wissen, ob man gerade einen Millionendeal verhandelt oder schlicht mit dem Filius beim Impfen ist. (Wobei ersteres, je nach Nervenkostüm und persönlichen Vorlieben, durchaus weniger kräftzehrend sein kann).

Wohl dem, der planen kann. Und falls sich trotzdem unerwartete Hindernisse in den Weg stellen, haben wir immer eine Wahl: Die der größtmöglichen Gelassenheit. Andrea Görsch macht es vor bei mehrsouveränität.de.

Schnelle Blumengrüße

So ein ein Netzwerk will gepflegt sein – beruflich, wie privat. Ostern, Weihnachten, der Geburtstag der Schwiegermutter: Alles steht seit langem fest und kommt trotzdem immer wieder überraschend. Und selbst, wenn man schon mal eine Idee ausgebrütet hat, kommt oft doch noch etwas dazwischen: Ein wichtiger Termin, ein verknackstes Gelenk und ähnliche Annehmlichkeiten.

Eines hilft immer aus der Patsche: Ein Blumenstrauß.

Einer meiner  Favoriten: Floraprima.

Ein Nachteil gleich vorweg: Die große Auswahl kann unentschlossenen Zeitgenossen schon wieder Probleme bereiten 😉 Ein paar Goodies in Form von Schokolade oder einem Gläschen Prosecco können mitgeliefert werden. Wem in Sachen Grüße gänzlich die Worte fehlen, kann sich aus Zitatvorlagen inspirieren lassen – oder schlimmstenfalls mich kontaktieren.

Die Qualität der Blumen war wiederholt sehr gut und entsprach der Beschreibung.

Die Lieferung hat auch bei der Standard-Variante problemlos am Folgetag geklappt.

Ausprobieren und selbst beurteilen:

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Zeit erfassen mit Mite

Ein neuer Kunde klopft an.

Ein interessantes Projekt, das verspricht, ein Highlight für die Vita werden. Haken dabei: So ein Werk geht in aller Regel nicht in 3 Stunden über die Bühne, sondern eher in 3 Monaten. Und erfordert vielleicht die Mitarbeit von Kollegen. Die möglicherweise einen anderen Stundensatz zugrunde legen, als man selbst. Und es soll tatsächlich Kunden geben, die wissen möchten, wie man sich die Zeit bis zur Rechnungstellung vertrieben hat 🙂  Mit Post-its und Gedächtnistraining stößt man schnell an gewisse Grenzen, und nicht jeder ist ein Excel-Crack.

Hier lohnt ein Blick und Klick auf Mite.

Die gefühlte Einarbeitungszeit beträgt 5 Minuten. Man findet sich schnell wohl in einer sehr aufgeräumten und schlichten Benutzeroberfläche. Es gibt die Möglichkeit, einzelne Projekte anzulegen, bestimmte Tätigkeiten mit unterschiedlichen Stundensätze einzupreisen oder eine Stoppuhr zu aktivieren.Ein einziger Klick offenbart, ob welches Budget für einen Kunden bereits beansprucht wurde. Und nicht zuletzt stellt sich ein geschärftes Bewusstsein ein für die Wertigkeit der eigenen (Arbeits-)Zeit. Letzteres ist gerade für Berufsanfänger nicht zu unterschätzen.

Wie man mit dem Wissen umgeht, persönliche Daten in fremden Händen zu wissen – das muss jeder selbst entscheiden 🙂