Montags-Merker

Ein bequemer Ledersitz. Ein  Holztisch, der sich unkomplizierter ausklappen lässt, als manch Werk eines schwedischen Möbelfabrikanten.

Extra-Beinfreiheit – die aber bei meinen handlichen 1,61 m nicht weiter von Bedeutung ist.

Die Panorama-Scheibe strahlt schöner, als jedes meiner heimischen Fenster, und die vorbeiziehende Landschaft inspiriert mich zu neuen Taten und gibt mir einen nachhaltigeren Einblick in Deutschlands Gegebenheiten als die neueste Ausgabe des Diercke Weltatlas.

Eine emsige Bedienung eilt lautlos gefühlt 20 Mal pro Minute an den Sitzreihen vorbei und ist objektiv an Freundlichkeit und Engagement kaum zu überbieten. Die Leckereien, die an mir vorbeischweben, können sich bestimmt mit dem Durchschnittsangebot deutscher Kantinen messen- von manch Schulspeisung ganz zu schweigen.

Hinter mir telefoniert eine Dame und vermittelt mir die beruhigende Einsicht, dass es noch Leute gibt, die Kundenperspektive einnehmen können und bemüht sind, ihre Team-Mitglieder so einzusetzen, dass zeitlich und inhaltlich die bestmögliche Wertschöpfung zu erwarten ist.

Ich gestehe: Selten hatte ich in meinem Leben Anlass, Gast der Deutschen Bahn zu sein. Und jüngst hatte ich Premiere in der 1. Klasse und war sehr angetan.

Bis das dezente Treiben vom Raunen einer Rentnerin gestört wurde:

Jo sogamoi, Herrsch0ftszeitn, muas die do die gons Zeit so laut telefoniern?

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Profil-Workshop: „Ich bin`s“.

Sicher denken viele beim Thema Markenbildung erst mal an blaue Cremedöschen und bekannte Fast-Food-Ketten.

Markenbildung ist aber auch ein zentrales Thema für jeden Existenzgründer, unabhängig von Dienstleistung oder Branche. Und der erste Schritt zur starken Marke ist ein klares Profil und eine eindeutige Positionierung.

Positionieren heißt: Die eigene Kernkompetenz, Persönlichkeit, Stärken (und Schwächen?) deutlich zu machen und sich so vom Wettbewerb abzuheben.

Zugegeben: Dieser Prozess ist selten kostengünstig, gelegentlich unbequem und zieht sich über einen längeren Zeitraum.

Ein erster, angenehmer Schritt, der nur 4 Stunden dauert, ist der nächste Profilworkshop bei Sabine Lemke in München am 29.09. Im kreativen Ambiente ihres Ateliers erhält jede Teilnehmerin mit praktischen Übungen und klugen Fragen Antworten für ihr Business.

Texte für Storyboard: Vorlage

Es hat sich schon herumgesprochen bei Website-Betreibern:

Wer online erfolgreich will, braucht gute und gut strukturierte Inhalte, neu-deutsch: “ Content Marketing“.

Was sich ebenfalls herumspricht, wenngleich deutlich langsamer: Texte und Bilder sind zwar wichtig und hilfreich; aber deutlich bessere Conversion-Zahlen bringen Videos. Ob „quick and dirty“ oder „teuer und – hoffentlich – gut“ entscheidet der Kunde. Fakt ist: Interessenten sind auf Bewegtbilder spitz wie Nachbars Lumpi.

Und Fakt ist auch: Wann immer Text, Ton und Bild aufeinander treffen, müssen sich vorher ein paar kluge Köpfe Gedanken machen.

  • Welchen Nutzen bringt unser Produkt?
  • Welches Problem wird gelöst?
  • Wie wird unsere Botschaft am besten übermittelt?

Und das Wichtigste: Wie entlockt man dem Besucher nicht nur ein müdes Gähnen, sondern die Aufmerksamkeit, die man braucht?

Wer die schöne Aufgabe hat, Sprechertexte zu entwickeln, muss sein Konzept ja irgendwie festhalten und dem geschätzten Kunden nahebringen.

Nur – wie am besten?

Wer z.B. mit einem der bekannten Animationstools arbeitet, kann sich dort an Vorlagen bedienen und sich gleich online mit Kollegen austauschen.

Es gibt sie aber noch: Menschen, die nur dann zur Höchstform auflaufen, wenn sie nicht auf einen Screen starren und in vorgefertigten Schablonen herumschieben. Die Papier und Stift lieben. Und wer noch am Anfang steht und mit drei Kästchen leben kann, die beliebig veränderbar sind – der schaut einfach bei meinen Downloads vorbei 🙂

 

Wenn Zahlen glücklich machen.

Wer ernsthaft die Selbständigkeit anstrebt, braucht in aller Regel mehr als Opas Sparstrumpf.

Was genau von nöten ist, steht in der Bibel des Unternehmens: Im Businessplan. Allein das Wort klingt in etwa so sexy wie „Zahnfleischbluten“, nicht?

Viele Gründer haben damit mehr als ein Problem. Die einen können nicht mit Zahlen. Die anderen nicht mit Worten. Und alle gemeinsam können in der Regel nicht hellsehen.

Da es aber ohne das Pamphlet kein Geld gibt, sind die Alternativen zum Grübeln eher nicht so zahlreich.

Das Netz bietet Tausende von Vorlagen. Die geben schon mal eine Ahnung, was in dem Werk drinstehen sollte. Die meisten entpuppen sich am Ende als eine Ansammlung von Excel-Tabellen, die man irgendwie für den Bankberater noch mit Leben füllen muss.

Eine Alternative scheint es aber doch zu geben:  Smartbusinessplan, sozusagen die eierlegende Wollmilchsau: „Wenn Zahlen glücklich machen.“ weiterlesen

Entspannt zur nächsten Steuer-Deadline.

Der Tag, der jüngst mein Leben änderte.

 

Hochzeit? Nein, die liegt schon länger zurück.  Die Geburt des Kindes ebenso.

Aber auch nicht ganz unwichtig, und mit vielen Emotionen behaftet, sind solche Ereignisse wie Umsatzsteuer-Voranmeldung und derTermin für die Steuererklärung, oder?

Bis ich letzte Woche diesen Podcast hörte von Marit Alke im Gespräch mit Benita Königsbauer:

[Podcast] Steuergedöns für Onlineunternehmer – Interview mit Benita Königbauer

Letztere ist Steuerberaterin in München. Ich habe selten in meinem Leben einen Menschen getroffen, der es schafft, mit so viel Witz, Humor und Leichtigkeit über ein Thema zu sprechen, das für die meisten Zeitgenossen staubtrocken und strunzlangweilig ist.

Nicht wundern: Wer sich jemals mit Podcasts beschäftigt hat, wird sofort die Hand heben und stöhnen: „66 Minuten – das hört sich kein Mensch an.“

Ich habe (fast) jede Minute genossen und könnte jetzt auch jedem beim Party-Sekt erklären, was einen Freiberufler charakterisiert, und in wieweit sein Online-Business die Kriterien eines Gewerbes erfüllt 🙂 🙂