Wenn Zahlen glücklich machen.

Wer ernsthaft die Selbständigkeit anstrebt, braucht in aller Regel mehr als Opas Sparstrumpf.

Was genau von nöten ist, steht in der Bibel des Unternehmens: Im Businessplan. Allein das Wort klingt in etwa so sexy wie „Zahnfleischbluten“, nicht?

Viele Gründer haben damit mehr als ein Problem. Die einen können nicht mit Zahlen. Die anderen nicht mit Worten. Und alle gemeinsam können in der Regel nicht hellsehen.

Da es aber ohne das Pamphlet kein Geld gibt, sind die Alternativen zum Grübeln eher nicht so zahlreich.

Das Netz bietet Tausende von Vorlagen. Die geben schon mal eine Ahnung, was in dem Werk drinstehen sollte. Die meisten entpuppen sich am Ende als eine Ansammlung von Excel-Tabellen, die man irgendwie für den Bankberater noch mit Leben füllen muss.

Eine Alternative scheint es aber doch zu geben:  Smartbusinessplan, sozusagen die eierlegende Wollmilchsau: „Wenn Zahlen glücklich machen.“ weiterlesen

Entspannt zur nächsten Steuer-Deadline.

Der Tag, der jüngst mein Leben änderte.

 

Hochzeit? Nein, die liegt schon länger zurück.  Die Geburt des Kindes ebenso.

Aber auch nicht ganz unwichtig, und mit vielen Emotionen behaftet, sind solche Ereignisse wie Umsatzsteuer-Voranmeldung und derTermin für die Steuererklärung, oder?

Bis ich letzte Woche diesen Podcast hörte von Marit Alke im Gespräch mit Benita Königsbauer:

[Podcast] Steuergedöns für Onlineunternehmer – Interview mit Benita Königbauer

Letztere ist Steuerberaterin in München. Ich habe selten in meinem Leben einen Menschen getroffen, der es schafft, mit so viel Witz, Humor und Leichtigkeit über ein Thema zu sprechen, das für die meisten Zeitgenossen staubtrocken und strunzlangweilig ist.

Nicht wundern: Wer sich jemals mit Podcasts beschäftigt hat, wird sofort die Hand heben und stöhnen: „66 Minuten – das hört sich kein Mensch an.“

Ich habe (fast) jede Minute genossen und könnte jetzt auch jedem beim Party-Sekt erklären, was einen Freiberufler charakterisiert, und in wieweit sein Online-Business die Kriterien eines Gewerbes erfüllt 🙂 🙂

 

Passwörter -schnell zum guten Gewissen

Ertappt!  Ihnen geht es auch so: Ständig sind wir im Netz unterwegs. Dann ist man im wohlverdienten Urlaub oder hat aus irgendeinem Grund sein Passwort nicht parat. Und schon geht`s wieder los:

„Hallo“, „123“ oder Geburtstag der Gattin.

Solche Ideen machen sie nicht glücklich – die Digitaloptimistin.  Prof. Elisabeth Heinemann, Wirtschaftsinformatikerin und Kabarettistin in Personalunion, zeigt  in diesem Video, wie man mit etwas Übung zu sicheren Passwörtern kommt, die man auch tatsächlich dann zur Hand hat, wenn man sie braucht.

Die Sache mit dem weißen Kreuz.

Es gibt Dinge, die begleiten uns durchs ganze Leben. Dazu gehört wohl auch der Zauberwürfel (Rubik`s Cube). Wer meint, er hätte ihn längst abgehakt, stolpert nach Jahrzehnten wieder darüber, spätestens durch Kinder oder Enkel.

Viele klicken ein paar Mal planlos herum und verabschieden sich dann bald wieder.

Es geht aber auch anders – mit Strategie, ein paar Tagen Übung und der Erkenntnis:

1. Mit der richtigen Visualisierung und konsequenten Umsetzung funktioniert alles besser.

2. Algorithmen sind nicht langweilig, sondern machen Spaß.

Gebracht hat mich zu dieser Erkenntnis dieses Tutorial von DyingWizard, der den Weg vom weißen Kreuz bis ans Ziel wunderbar erklärt: „Die Sache mit dem weißen Kreuz.“ weiterlesen

Facebook – ein Muss für jeden?

Jeder Unternehmer, der halbwegs wach durchs Netz marschiert, liest  10x täglich wohlmeinende Tipps, wie man Facebook Ads perfekt in den Marketing Mix integriert, Reichweite schafft, Ruhm, Ehre und Kunden gewinnt.

Das alles ist grundsätzlich unbestritten. Was nur leicht vergessen wird: Kunden und Leser sind weder blind noch blöd. Ein Account ist schnell ins Leben gerufen. Wer aber danach ein „Alibi-Posting“ pro Monat schafft, und ansonsten nicht mehr Lesefutter bietet, als ein Impressum, wird nicht sehr viele Follower an Land ziehen.

SinnWert-Marketing hat hier eine Checkliste, auf der ein paar wirklich sinnvolle Fragen stehen. Nämlich Überlegungen wie:

„Kann Facebook meine derzeitigen anderen Maßnahmen sinnvoll ergänzen?“

„Habe ich Zeit oder Personal, um einen Redaktionsplan konsequent umzusetzen?“

Danke für diese Checkliste …. der anderen Art!