Wenn Zahlen glücklich machen.

Wer ernsthaft die Selbständigkeit anstrebt, braucht in aller Regel mehr als Opas Sparstrumpf.

Was genau von nöten ist, steht in der Bibel des Unternehmens: Im Businessplan. Allein das Wort klingt in etwa so sexy wie „Zahnfleischbluten“, nicht?

Viele Gründer haben damit mehr als ein Problem. Die einen können nicht mit Zahlen. Die anderen nicht mit Worten. Und alle gemeinsam können in der Regel nicht hellsehen.

Da es aber ohne das Pamphlet kein Geld gibt, sind die Alternativen zum Grübeln eher nicht so zahlreich.

Das Netz bietet Tausende von Vorlagen. Die geben schon mal eine Ahnung, was in dem Werk drinstehen sollte. Die meisten entpuppen sich am Ende als eine Ansammlung von Excel-Tabellen, die man irgendwie für den Bankberater noch mit Leben füllen muss.

Eine Alternative scheint es aber doch zu geben:  Smartbusinessplan, sozusagen die eierlegende Wollmilchsau: „Wenn Zahlen glücklich machen.“ weiterlesen

Schnelle Energie für zwischendurch

Es soll ja Menschen geben, mit denen nicht gut Brotzeit machen ist:

Keine belegte Semmel zwischendurch.

Keine Butter. Kein Frischkäse. Keine Marmelade. Totale Obstverweigerer. Rohkost – igitt.

Was fällt einem da noch ein?

Klar, die Müsli-Riegel. Immer spannend verpackt. Mich erinnern aber die meisten in Optik, Geschmack und Konsistenz weniger an saftige Kirschen oder aromatische Äpfel, sondern eher an Schuhsohlen. Wobei in Sachen Zuckergehalt viele Zahnärzte wahrscheinlich eher zu ebendieser raten würden.

Wer etwas Abwechslung in Mund und Tasche haben möchte, wirft mal einen Blick auf diese Energy Balls von Julia Korff. Wirklich einfach und schnell gemacht; sehr übersichtliche Zutatenliste; so gut wie kein dreckiges Geschirr und ….. optisch sehr einladend!

Entspannt zur nächsten Steuer-Deadline.

Der Tag, der jüngst mein Leben änderte.

 

Hochzeit? Nein, die liegt schon länger zurück.  Die Geburt des Kindes ebenso.

Aber auch nicht ganz unwichtig, und mit vielen Emotionen behaftet, sind solche Ereignisse wie Umsatzsteuer-Voranmeldung und derTermin für die Steuererklärung, oder?

Bis ich letzte Woche diesen Podcast hörte von Marit Alke im Gespräch mit Benita Königsbauer:

[Podcast] Steuergedöns für Onlineunternehmer – Interview mit Benita Königbauer

Letztere ist Steuerberaterin in München. Ich habe selten in meinem Leben einen Menschen getroffen, der es schafft, mit so viel Witz, Humor und Leichtigkeit über ein Thema zu sprechen, das für die meisten Zeitgenossen staubtrocken und strunzlangweilig ist.

Nicht wundern: Wer sich jemals mit Podcasts beschäftigt hat, wird sofort die Hand heben und stöhnen: „66 Minuten – das hört sich kein Mensch an.“

Ich habe (fast) jede Minute genossen und könnte jetzt auch jedem beim Party-Sekt erklären, was einen Freiberufler charakterisiert, und in wieweit sein Online-Business die Kriterien eines Gewerbes erfüllt 🙂 🙂

 

Überzeugende Angebote schreiben?

Je nach Berufsstand variieren Abläufe und Zeitspannen zwischen Interesse und Kauf doch ganz erheblich.

Wann haben Sie zuletzt einen Blumenstrauß gekauft?

Reingehen, anschauen, beraten, binden lassen, kaufen.
Schönen Tag noch!

Ich habe noch nie erlebt, dass ein Kunde einen fertigen Strauß kommentiert hat mit:

Sorry, der sieht ja dermaßen scheiße aus, den kann ich so nicht mitnehmen. Oder: „Das Rot der Rose trifft es schon ganz gut. Es könnte aber ein wenig heller und weniger kräftig sein. Und die Manschette hätte ich auch lieber 2 cm größer im Durchmesser, und nicht mit silbernem, sondern mit goldenem Band. Ach, und: Falls meine Schwiegermutter die Kombination nicht mag, können wir die Rosen generell nochmal austauschen gegen eine andere Blumensorte?

Vorstellbare Reaktion der Floristin: „Ein schönes restliches Leben noch. „ Hausverbot.

Ganz anders wäre es, wenn unser Kunde den Strauß nicht kaufen, sondern malen, zeichnen oder animieren lassen wollte. Für seine Firma, seine Abteilung, eine Agentur – oder den Endkunden.

Er fände wahrscheinlich keinen Dienstleister, der zeitnah zur Verfügung steht. Aber nicht, weil derjenige so ausgebucht ist, sondern „Überzeugende Angebote schreiben?“ weiterlesen

Schlachten. Schlemmen. Schlau sein.

Einkaufen ist heute eine Lebensaufgabe. Zumindest, wenn man politisch korrekt vorgehen will.  Ob wir uns für den Bio-Laden oder das Billig-Angebot beim Discounter unseres Vertrauens entscheiden, bleibt jedem von uns selbst überlassen. Unseren Prioritäten, Weltbild, Mitgefühl und Portemonnaie.

Eines fällt mir oft auf, wenn ich mich an parkenden Cayennes und Jeeps vorbei zu meinen Lieblingskeksen im Biomarkt durchschlage:  „Schlachten. Schlemmen. Schlau sein.“ weiterlesen