Montags-Merker

Ein bequemer Ledersitz. Ein  Holztisch, der sich unkomplizierter ausklappen lässt, als manch Werk eines schwedischen Möbelfabrikanten.

Extra-Beinfreiheit – die aber bei meinen handlichen 1,61 m nicht weiter von Bedeutung ist.

Die Panorama-Scheibe strahlt schöner, als jedes meiner heimischen Fenster, und die vorbeiziehende Landschaft inspiriert mich zu neuen Taten und gibt mir einen nachhaltigeren Einblick in Deutschlands Gegebenheiten als die neueste Ausgabe des Diercke Weltatlas.

Eine emsige Bedienung eilt lautlos gefühlt 20 Mal pro Minute an den Sitzreihen vorbei und ist objektiv an Freundlichkeit und Engagement kaum zu überbieten. Die Leckereien, die an mir vorbeischweben, können sich bestimmt mit dem Durchschnittsangebot deutscher Kantinen messen- von manch Schulspeisung ganz zu schweigen.

Hinter mir telefoniert eine Dame und vermittelt mir die beruhigende Einsicht, dass es noch Leute gibt, die Kundenperspektive einnehmen können und bemüht sind, ihre Team-Mitglieder so einzusetzen, dass zeitlich und inhaltlich die bestmögliche Wertschöpfung zu erwarten ist.

Ich gestehe: Selten hatte ich in meinem Leben Anlass, Gast der Deutschen Bahn zu sein. Und jüngst hatte ich Premiere in der 1. Klasse und war sehr angetan.

Bis das dezente Treiben vom Raunen einer Rentnerin gestört wurde:

Jo sogamoi, Herrsch0ftszeitn, muas die do die gons Zeit so laut telefoniern?

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Webanalyse in 15 Minuten?

Wer seine Website nicht nur als Visitenkarte versteht, sondern als preisgünstiges und effizientes Verkaufsinstrument, wird schnell feststellen:

Regelmäßige Analyse tut not.

Und die Definition der richtigen Fragen:

  • Was möchte ich über meine Besucher wissen?
  • Wie ausführlich sollen die Informationen sein?
  • Welche Kennzahlen sind für mich wichtig?
  • Welche Tools eignen sich dafür?

Es gibt gefühlt einen Million Analysetools und Programme, von kostenlos bis kostspielig, von sinnfrei bis brilliant.

Viele werden im Browser gestartet und analysieren die Seite online.

Und wer nun lieber am heimischen Rechner lokal einen schnellen Überblick gewinnen möchte?

Dann ist der Screaming Frog Spider einen Blick wert.

Das Programm crawlt bei Bedarf mehrere Hundert Unterseiten und vermittelt einen realistischen Eindruck, wie Google die Seite betrachten würde, im Hinblick auf

  • Statuscodes,
  • Länge von Seitenbeschreibungen
  • eingehende und ausgehende Links,
  • Bilder, usw.

Und wer am 4. Oktober 15 Minuten in ein Kurz-Webinar investieren möchte, kann das bei der Agentur Bloofusion tun. Hier geht`s zur Anmeldung.

Profil-Workshop: „Ich bin`s“.

Sicher denken viele beim Thema Markenbildung erst mal an blaue Cremedöschen und bekannte Fast-Food-Ketten.

Markenbildung ist aber auch ein zentrales Thema für jeden Existenzgründer, unabhängig von Dienstleistung oder Branche. Und der erste Schritt zur starken Marke ist ein klares Profil und eine eindeutige Positionierung.

Positionieren heißt: Die eigene Kernkompetenz, Persönlichkeit, Stärken (und Schwächen?) deutlich zu machen und sich so vom Wettbewerb abzuheben.

Zugegeben: Dieser Prozess ist selten kostengünstig, gelegentlich unbequem und zieht sich über einen längeren Zeitraum.

Ein erster, angenehmer Schritt, der nur 4 Stunden dauert, ist der nächste Profilworkshop bei Sabine Lemke in München am 29.09. Im kreativen Ambiente ihres Ateliers erhält jede Teilnehmerin mit praktischen Übungen und klugen Fragen Antworten für ihr Business.

Texte für Storyboard: Vorlage

Es hat sich schon herumgesprochen bei Website-Betreibern:

Wer online erfolgreich will, braucht gute und gut strukturierte Inhalte, neu-deutsch: “ Content Marketing“.

Was sich ebenfalls herumspricht, wenngleich deutlich langsamer: Texte und Bilder sind zwar wichtig und hilfreich; aber deutlich bessere Conversion-Zahlen bringen Videos. Ob „quick and dirty“ oder „teuer und – hoffentlich – gut“ entscheidet der Kunde. Fakt ist: Interessenten sind auf Bewegtbilder spitz wie Nachbars Lumpi.

Und Fakt ist auch: Wann immer Text, Ton und Bild aufeinander treffen, müssen sich vorher ein paar kluge Köpfe Gedanken machen.

  • Welchen Nutzen bringt unser Produkt?
  • Welches Problem wird gelöst?
  • Wie wird unsere Botschaft am besten übermittelt?

Und das Wichtigste: Wie entlockt man dem Besucher nicht nur ein müdes Gähnen, sondern die Aufmerksamkeit, die man braucht?

Wer die schöne Aufgabe hat, Sprechertexte zu entwickeln, muss sein Konzept ja irgendwie festhalten und dem geschätzten Kunden nahebringen.

Nur – wie am besten?

Wer z.B. mit einem der bekannten Animationstools arbeitet, kann sich dort an Vorlagen bedienen und sich gleich online mit Kollegen austauschen.

Es gibt sie aber noch: Menschen, die nur dann zur Höchstform auflaufen, wenn sie nicht auf einen Screen starren und in vorgefertigten Schablonen herumschieben. Die Papier und Stift lieben. Und wer noch am Anfang steht und mit drei Kästchen leben kann, die beliebig veränderbar sind – der schaut einfach bei meinen Downloads vorbei 🙂

 

Keine Lust auf Finanzen?

Diese Woche habe ich für eine Online-Kampagne recherchiert, auf welchen Seiten und zu welchen Themen sich ein Angebot platzieren ließe, das sich speziell an Frauen richtet, insbesondere Existenzgründerinnen. Und nun weiß ich  – dank Google – endlich Bescheid. Die Kategorien, an denen Frauen scheinbar am meisten interessiert sind, lauten: Kochen, Sex, Wohnungsdeko und DIY.

Nachdem ich gefühlt Stunden später mental wieder im hier und jetzt bin, nähert sich eine Erklärung: Ich habe geträumt. Ein Blick in den Kalender: Wir schreiben definitiv das Jahr 2018. Holy Shit.  „Keine Lust auf Finanzen?“ weiterlesen