Schlachten. Schlemmen. Schlau sein.

Einkaufen ist heute eine Lebensaufgabe. Zumindest, wenn man politisch korrekt vorgehen will.  Ob wir uns für den Bio-Laden oder das Billig-Angebot beim Discounter unseres Vertrauens entscheiden, bleibt jedem von uns selbst überlassen. Unseren Prioritäten, Weltbild, Mitgefühl und Portemonnaie.

Eines fällt mir oft auf, wenn ich mich an parkenden Cayennes und Jeeps vorbei zu meinen Lieblingskeksen im Biomarkt durchschlage:  Die Auswahl an Fleisch könnte etwas größer sein – für meinen Geschmack.

Was tun also, wenn man nicht bereit ist, die Wochenenden auf umliegenden Bauernhöfen zu verbringen und daheim anzubauen, um die Fleischvorräte zu verstauen?

Es gibt eine Lösung. Scheinbar technisch, moralisch und finanziell vertretbar. Schnell und kinderleicht:

Das Zauberwort – oder eigentlich drei – heißt: www.kaufnekuh.de.

Das Prinzip:  Kunde wählt online eines von vielen Fleischpaketen, die dergestalt angeliefert werden, dass sie sogar in einem Single-Haushalt Platz finden. Die Kuh wird dann geschlachtet, wenn sie komplett verkauft worden ist.

Wobei das Attribut „schnell“ nochmal eingeschränkt werden muss 🙂

Nachdem Tim Mälzer neulich in seiner ARD-Sendung das Unternehmen lobend erwähnt hat, gibt`s – Überraschung! – derzeit kleine Engpässe.

Aber das Jahr ist ja noch jung, und Vorsätze kann man im Laufe der nächsten Wochen immer noch in die Tat umsetzen.

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